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Über die Höhlenwelt | Das Vermächtnis des Drachenlords

Bei „Höhlenwelt Saga“ handelt es sich inzwischen nicht mehr um eine Trilogie, sondern um zwei aufeinanderfolgende Tetralogien, oder einen achtbändigen Zyklus, der ursprünglich auf zwölf Bände ausgelegt war. Nur dem plötzlichen Tod des Autors ist es verschuldet, dass es zur letzten Tetralogie nicht mehr kam.

Die Höhlenwelt Saga spielt in einer postapokalyptischen Zukunft, in der die Menschen einen gigantischen Krieg mit mächtigen Bomben ausgetragen haben, wodurch die „Feuerseen“ entstanden, die sich etwa sieben Meilen in die Erde fraßen. Als es gelang, sie zu löschen, kristallisierten die Seen und wurden zu „Fenstern“ in eine neue Welt. Tief unter der Oberfläche, in einem gigantischen Höhlensystem mit riesigen Felspfeilern, haben sich Menschen und andere Wesen eine neue Existenz geschaffen. Dem Leser präsentiert sich nun aber keine dystopische Einöde, sondern eher eine idyllische, mittelalterlich anmutende Welt, die den Gedanken an eine vorangegangene Apokalypse zunächst nicht aufkommen lässt.

Christophe Vacher: Samarkand

Im ersten Band des Originalzyklus von Harald Evers wird die junge aufgeweckte Magierin Leandra in eine Verschwörung hineingezogen, die die ganze bekannte Welt zu erschüttern droht. Eine längst tot geglaubte Gruppe abtrünniger Kampfmagier, die „Bruderschaft von Yoor“, will sich das entstandene Chaos und die Verwirrung zunutze machen und einen uralten Plan verwirklichen, der ihren Anführer Sardin in die Unsterblichkeit entrücken soll, zugleich aber die Existenz der Höhlenwelt gefährdet. Allein Leandra kann als Trägerin eines magischen Artefakts von großer Macht dem finsteren Tun Einhalt gebieten.

Im Prequel von Rael Wissdorf beginnt die Geschichte 30 Jahre vor den Ereignissen um Leandra. Hier wird die Geschichte aus der Sicht des Magiers Munuel erzählt, der in den Originalbänden bereits als „alter Mann“ gilt, hier im Prequel jedoch, ein quirliger Twen ist. Inwieweit das Prequel die Geschichte Leandras vorbereitet, soll hier nicht gespoilert werden. Nur soviel sei gesagt: es werden Aspekte der Höhlenwelt enthüllt, die dem Leser bis dato völlig unbekannt waren. Und es treten Figuren ins Zentrum der Handlung, die (vielleicht) ihren eigenen Zyklus verdient hätten.

Kategorien: Romane